Grindelwald for excellence > Entwicklung First

Entwicklung First

Ergänzung zum Artikel in der Jungfrau Zeitung
"Das Mauerblümchen auf der Sonnenseite"

Das Firstgebiet ist im Vergleich zur V-Projekt-Zone (Kl. Scheidegg/Männlichen) sonniger, hat meistens mehr Schnee, benötigt weniger Kunstschnee und ist schon dadurch ziemlich attraktiv. Warum nützt man diese Vorteile nicht besser?

Es braucht aus meiner Sicht folgende Verbesserungen:

Wintersport-Infrastruktur im Firstgebiet:
- Kapazitätssteigerung bei der Firstbahn auf der ganzen Länge bis 1'800 P/Std.
- Unterirdischer Zugang (Lift) zur Talstation First ab Niveau Hauptstrasse
  (JB hat 2013 die Liegenschaft an der Hauptstrasse gekauft)
- Verlängerung Sesselbahn Schilt bis Oberjoch mit Ausstiegsmöglichkeit bei der Umlenkstation Chrinnenboden.
- Leichte Geländeanpassungen für permanente Piste Oberjoch-Chrinnenboden
- beschneite Verbindung Bort-Grindelwald
  (anstelle einer beschneiten Kapf-Piste will die JB eine Sesselbahn bauen um
  die Talpiste ab Isch mit der Bodmi zu verbinden)
- beschneite Piste vom Dorf in den Grund (Wintersport-Verbindung Firstgebiet mit dem neuen Terminal im Grund)
- Wetterschutzhauben für die Sesselbahn Oberjoch
- Beschneiung Oberjoch
- Ersatz der Skilifts Bärgelegg durch 6-er Sesselbahn
- Neubau der Halfpipe unterhalb Snowpark White Elements - bereits realisiert !


zur Vergrösserung aufs Bild klicken
Mit der Erweiterung der SB Schilt könnte man erstens auf die einst geplante SB SandigenBoden-First verzichten und zweitens das Oberjoch via Schreckfeld erreichbar machen um die Firstbahn zu entlasten. Sobald das Gebiet Oberjoch beschneit wird könnte auch eine ordentliche Piste in den Chrinnenboden betrieben werden.

Das Sommergeschäft könnte im Vergleich zum Winter mit minimalem Aufwand an Attraktivität gewinnen: (und 8 neue Arbeitsplätze schaffen)
- Oberjoch-Sessellift für Fussgängertransport konzessionieren (Rampe, nur 4 km/h)
- 230 m Tunnel für Wanderer von der Bergstation Oberjoch ins Hiendertellti
- Bergbeizli Oberjoch einrichten

- Den Raum Oberjoch aus dem "Jagdbanngebiet Schwarzhorn" ausgliedern und die Fläche anderweitig kompensieren.


 
Dank des Tunnels beim Oberjoch könnten Wanderer bequem das komplett im Kontrast zur First stehende Karstgebiet Hiendertellti mit seinen malerischen Hexe- und Hagelseewli erreichen.
Auch das Blaugletscherli (hei, Grindelwald ist immer noch ein Gletscherdorf!) wäre für weniger geübte Wanderer ein attraktives Ziel. Selbst ein Gipfelerlebnis mit dem einfach zu besteigenden Wildgärst auf 2890 m wäre bei einem halbtägigen Zeitbudget möglich. Der Tunnel könnte bei entsprechender Gestaltung genauso cool wie die trendigen Hängebrücken beworben werden. Eigentlich sollte man solche Geheimnisse nicht verraten. Aber dem Tourismus, der Lebensader Grindelwalds, täte es bestimmt gut. 

Der 2015 neu erstellte Cliff-Walk auf der First ist eine sehr gute Ergänzung und passt optimal zu den Möglichkeiten der Kunden aus Asien.

Im Kapitel "9 Thesen zum Tourismus" gehts weiter:
- neue Angebote in der Sommersaison
- Verbesserung der Infrastruktur im Winter