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9 Thesen zum Tourismus 

Jeder These ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Jedes Kapitel enthält eine These, eine Beurteilung und eine Reihe von Massnahmen, teilweise illustriert. Eine Bewertung oder Nutzwertanalyse könnte noch folgen.

Passend zum Thema: Präsentation der Uni Bern

Studie SECO by BAK Basel: Erfolgsfaktoren im alpinen Tourismus 2005


These 1: Verkehr (Strasse, Bahn, Luft)

Den Gesamteindruck, welche eine Destination beim Besucher hinterlässt, hängt sehr stark von der erlebten Verkehrssituation ab.  mehr...


These 2: Demografische Entwicklung

Das Durchschnittsalter in Europa, Amerika und Japan steigt in einem für die Menschheit noch nie gekannten Ausmass an. Ein Ende ist kaum absehbar, weil die heute wenigen Kinder morgen noch weniger Kinder haben werden. Die Folgen spüren wir mit jedem Jahr stärker. mehr...


These 3: Reduktion der kalten Betten

Besitzer und Dauermieter von Châlets oder Ferienwohnungen werden dank gezielten Angebotsverbesserungen animiert, viel mehr Tage und diese regelmässig übers ganze Jahr in Grindelwald zu verbringen. Flatrates zur Benützung von Dienstleistungen wirken sich ohne Ausnahme in einem erhöhten und regelmässigeren Nutzungsgrad aus. mehr...


These 4: Bergbahn-Infrastruktur

Trotz der klimatischen Veränderungen darf man davon ausgehen, dass in den nächsten 30 Jahren (ungefähre Nutzungsdauer einer Bergbahn) der Wintertourismus weitergehen wird, so wie wir ihn heute kennen. Warme Winter werden aber vermehrt auftreten und die mittlere Schneegrenze wird weiter ansteigen (um ca. 200 m bis 2030) . Es macht Sinn, die laufende Modernisierung der Anlagen fortzusetzen, wobei Anlagen unterhalb von 1600 m ü M mehrheitlich nur noch als Zubringer aus dem Tal dienen (Talpiste seltener benutzbar). Die demografische Veränderung sorgt für eine solvente, anspruchsvolle Kundengruppe einerseits und anderseits bei den Jungen für eine fortschreitende Abnahme. Migranten nutzen den Winter kaum für sportliche Aktivitäten wie Skifahren und das wirkt sich auch auf deren Kinder aus. mehr...


These 5: ganzjährige Flatrates im Bahnangebot

Kunden wünschen schrankenlosen Zugang zu den verschiedenen touristischen Angeboten und bedanken sich durch hohe Treue und regelmässiger Nutzung, auch bei zweifelhafter Witterung.  mehr...


These 6: regelmässiges Kulturangebot

Ein regelmässiges Kulturangebot mit einer adäquaten Infrastruktur, das nationalen und internationalen Ansprüchen genügt, ist nachhaltig imagefördernd.  mehr...


These 7: neue Angebote

Bequem zugängliche Sensationen in der Natur sind bei jung und alt extrem gefragt. Touristisch weniger verwöhnte Destinationen haben dies längst erkannt und geeignete Attraktionen bezüglich Thema und Infrastruktur entwickelt.  mehr...


These 8: Internet

Das Internet hat wie kein anderes Medium den Transport von Informationen beschleunigt, positiven und negativen. Der Grossteil der Gäste, welche die Region von Grindelwald besuchen, stammt aus sehr entwickelten Gebieten, die praktisch unbeschränkten Zugang zum Internet haben. Eine Tourismusdestination kann ihr Image massgeblich durch den Internetauftritt beeinflussen. Aufgrund der grossen Freiheiten, die im Internet herrschen, kann jedermann Informationen praktisch ungehindert der Weltöffentlichkeit zugänglich machen. Die technologischen Möglichkeiten nehmen mit hohem Tempo zu. Gängige Web 2.0-Begriffe wie Blogs, YouTube, MySpace, Flickr, Secondlife oder Google-Earth waren vor 3 Jahren praktisch noch niemandem bekannt. Zurzeit wachsen die Benutzerkreise der eben pensionierten Senioren fast am stärksten (Zeit, Geld, Interesse, technisches Verständnis).  mehr...


These 9: Pistenkomfort

Moderne Winterdestinationen zeichnen sich dadurch aus, dass mühsame Laufstrecken möglichst vermieden werden. Man nimmt zum Beispiel Rücksicht auf Snowboarder, deren Softbindung sich seit 20 Jahren nur unwesentlich weiterentwickelt hat. Rücksicht wird auch auf Anfänger genommen, damit sie keine waghalsigen Tempi in Kauf nehmen müssen, nur um eine kurze Flachstrecke durchgleiten zu können. Zunehmend ältere und jüngere, skifahrerisch unerfahrene Gäste wollen nicht durch unnötige Flachstücke geärgert werden. Um exzellent zu sein, braucht es Qualität, die auch in den Details sichtbar ist.   mehr...


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