Grindelwald for excellence

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Willkommen auf der privaten und unabhängigen Plattform von Manfred Braun zur touristischen Entwicklung von Grindelwald und der Jungfrau Region.



Hinweis zu meteoblue für Grindelwald: die prognostizierten Schneemengen sind meistens viel zu hoch und die angegebenen Schneefallgrenzen um 300 m zu tief.

   
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  Jungfrauregion

 

1000 m ü M
Webcam-Livebild Grindelwald-Grund - by Fly Over GmbH



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Top4 Abo ohne Mürren Schilthorn

Angeblich weil nicht mal 2 % aller Top4-Abobenützer das Gebiet am Schilthorn besucht haben, hat wohl der welcher am meisten zu sagen hat und dem die Strategie mit dem Swiss Travel Pass ein Dorn im Auge war, beschlossen, das Gebiet bei gleichem Preis aus dem Tarifverbund zu schmeissen. Das Schilthorngebiet ist vielleicht noch nicht so weit entwickelt wie die anderen Gebiete. Doch das wird jedes Jahr besser. Deshalb ist es ein schlechtes Zeichen, im Hinblick auf die Stammgäste ein Schritt in die falsche Richtung und zeigt die Machtverhältnisse im Berner Oberland. Statt dass man das regionale Abo Richtung Ganzjahresabo weiterentwickelt, reduziert man das Abo bei gleichem Preis. Ob das die neue GGM wird ausgleichen können, wird sich zeigen. Wenn nun weniger Top4-Abos verkauft werden haben die Anbieter oder der welcher am meisten zu sagen hat einen Grund, das Abo ganz einzustellen. Würde mich nicht wundern.


36 % Preiserhöhung beim Einheimischen Winterabo Jungfrau-Region

Zwar bleibt bei diesem Abo das Schilthorn mit drin. Jedoch die saftige Preiserhöhung von Fr. 440.- auf Fr. 599.- wird die einheimische Bevölkerung sehr verärgern. Die Anbieter mochten die Einheimischen-Abos nie. Gerade jene die am meisten Zeit und die kürzeste Anreise haben sollen ausgerechnet einen grossen Preisvorteil geniessen? Mit laufenden Preiserhöhungen und nun dem 36 % Aufschlag kostet das Talbewohner Abo für Erwachsene nun fast gleich viel wie das Top4 Abo. Ziel wohl erreicht.

 

In ganz Grindelwald rutschen die Grundstücke ?

Stand Mai 2019

Um die rund 900 Einsprachen zu behandeln hat die Gemeinde den Begriff auf "dauernde Bodenverschiebung" abgeschwächt und liess mehrere Tausend Messungen durchführen. Aufgrund der Resultate wurden die Einsprecher zu einer Einigungsverhandlung eingeladen mit dem Ziel dass möglichst viele ihre Einsprache zurückziehen.

Es gibt nun zwei Kategorien: Wo die festgestellte Bodenverschiebung über 10 Jahre mehr als 1 cm pro Jahr erreicht, ist die Bodenverschiebung klar gegeben. Wo die jährliche Rutschung weniger als 1 cm beträgt, trifft das nicht zu. Die Gemeinde oder der Kanton wollen trotzdem dass das ganze Gemeindegebiet Grindelwald als Gebiet mit dauernder Bodenverschiebung gilt und im Grundbuch eingetragen werden soll.

Bei unserer Liegenschaft beträgt die Rutschung 2-5 mm pro Jahr und liegt klar unter 1 cm. Wir sehen deshalb nicht ein, dass unsere Liegenschaft den klar wertvermindernden Eintrag im Grundbuch erhält, auf Boden zu stehen, der einer dauernden Rutschung unterliegt. Man muss übrigens die roten Vektoren (feinste Striche) von Hand mit dem Lineal ausmessen. Auf dem Auszug sind keine Werte eingetragen. Für Laien ist es eher schwierig die gemessene Rutschung herauszulesen. Man muss schon sehr gut schauen um die feinen roten Striche zu erkennen. Die roten Kreise auf dem Bild sind von mir. Bild vergrössern via draufklicken.

In klar ersichtlichen Rutschgebieten wie z.B. häufig auf der Firstseite ist der Eintrag ins Grundbuch sicher ein Vorteil, weil die rechtliche Situation mit der natürlichen Veränderung Schritt halten wird. Rutscht das Grundstück, dann rutschen auch die damit verbundenen Rechte und Pflichten der Eigentümer mit.

Wo es im rechtlichen Sinn nicht rutscht, entfällt der Vorteil und es bleibt nur der Nachteil dass sich das Grundstück laut Grundbuch auf einem angeblichen Gebiet dauernder Bodenverschiebung befindet. Ein Interessent könnte das als zu grosses Risiko erachten oder die Bank setzt Vorbehalte bei der Finanzierung oder verlangt einen Risikozuschlag. Letzteres könnte gerade für ältere Eigentümer zur Falle werden, wo plötzlich die Tragbarkeit nicht mehr gegeben ist und entweder aus den Ersparnissen amortisiert wird oder gar ein Verkauf droht.

Warum macht das die Gemeinde Grindelwald? Grindelwald wurde als eine der ersten Gemeinden genau genug ausgemessen um rechtlich verbindliche Daten zum Abgleich, resp. zur Feststellung von Rutschungen zu erhalten. Der Kanton nimmt nun also Grindelwald als erste Gemeinde um die rechtliche Situation den natürlichen Veränderungen anzupassen. Dass man dann gleich das ganze Gemeindegebiet pauschal als Rutschgebiet oder Gebiet mit dauernder Bodenverschiebung deklariert, das geht natürlich zu weit.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Anwendung diverser Messmethoden, welche technologiebedingt unterschiedliche Toleranzen aufweisen. Somit gerät die Einteilung unter oder über 1 cm/pa zur Farce.

Die Einsprecher haben somit sehr gute Chancen in weiteren Instanzen Recht zu erhalten.

Die Gemeinde oder der Kanton könnten z.B. eine vernünftigere Lösung finden indem die einzelnen Rutschgebiete von >1 cm/pa innerhalb der Gemeinde ausgegliedert werden.

Es gibt nun eine Interessengruppe an Einsprechern, welche die Angelegenheit durch das externe Anwaltsbüro Kellerhals Carrard prüfen lässt. Die Leitung hat Toni Neuhaus, Rechnungsführer ist Ruedi Zbinden, Revisor ist Rémy Gröflin (VCWG). Wer sich gerne dieser Gruppe anschliessen möchte kann sich an Toni Neuhaus oder Rémy Gröflin (vcwg.ch) wenden.

Stand Dezember 2017

Mit einem Schreiben informierte die Gemeinde Grindelwald die Immobilien-Besitzer über eine Aenderung, damit in Zukunft die Grundstücksgrenzen im Situationsplan die Rutschungen berücksichtigen. Dafür erhalten alle Grundbucheinträge der Gemeinde Grindelwald einen sinngemässen Eintrag dass sich die Liegenschaft in einem Rutschgebiet befinde. Dagegen gingen gemäss BZ gegen 900 Einsprachen ein und die Gemeinde wird diesen Vorbehalt nochmals mit dem Kanton besprechen. Zum Artikel in der Jungfrauzeitung



Hier der Link zum Geoportal des Kantons Bern: http://www.map.apps.be.ch/pub/

Vorgehen: "Naturgefahrenkarten" auswählen, Suchen, Grundstücke, Legende


SRF Schweiz aktuell 09.01.2017 - unser Chalet Kasimir im Hintergrund ganz prominent



Neue Webcams von den verschiedenen Baustellen der V-Bahn:

Bergstation Männlichen, 2 x Rothenegg-Grindelwald-Grund-Terminal,
Bergstation Eigerexpress, Station Eigergletscher
- zu den WebCams -->



Video-Simulation der projektierten V-Bahn

Zum Starten des Videos aufs Bild klicken. 




Weitere Visualisierungen der V-Bahn - Link Jungfrauzeitung

Link zu weiteren Visualisierungen der V-Bahn


SRF 1 - TV-Doku u.a. zum Thema "V-Bahn-Projekt"




  • Hoffentlich werden bei der Entrümpelung auf der Kl. Scheidegg auch die Ruinen wie die Villa Maria renoviert

    Immo-Ruine "Villa Maria" Kl. Scheidegg


    • Bei der ganzen Planung rund um die V-Bahn fehlt in Anbetracht des erhofften Zusatzvolumens an Gästen eine Optimierung der Kantonsstrasse von und nach Grindelwald. Mit dem Bau der Umfahrung Wilderswil soll irgendwann begonnen werden. Die BOB wird zurzeit usgebaut (neuer Tunnel). Wenn später sogar der Viertelstunden-Taktplan eingeführt wird, kann man sich vorstellen mit welchen Wartezeiten der Strassenverkehr an den Bahnübergängen zu rechnen hat. Ich sähe dafür folgende Lösungsansätze:

      Die beiden Bahnübergänge in Zweilütschinen und die Einbindung in die Kantonsstrasse von/nach Wilderswil könnten gemäss Abbildung mit einer neuen Strasse (Tunnel und 2 Brücken) umfahren werden. Die Abzweigung ins Lauterbrunnental sollte aus Kostengründen unverändert bleiben, da hier der Verkehr kaum zunehmen wird.  


    • Burglauenen soll mit einer Unterführung massiv entlastet werden. Details sind noch nicht bekannt, aber es könnte ungefähr so aussehen. Die Kantonsstrasse wird vom BOB-Bahnübergang und von den längeren Wartezeiten der BOB-Station befreit. Die Sicherheit und die Wohnqualität vis-à-vis der BOB-Station werden stark aufgewertet. 

    • RTEK Oberland Ost: Von mir aufbereitete Karten aus den öffentlich publizierten Planungsdokumente:
      Gebiet First     Gebiet Kleine Scheidegg (V-Bahn)     Gebiet Mürren 

    • Sehr positiv ist die Berücksichtigung neuer Sportarten wie MTB und die verstärkte Unterstützung des Gleitschirmsports.

  • Manfred Braun zum V-Projekt im Interview mit Berner Oberländer
  • griwa.com-Interview in Jungfrauzeitung / Echo von Grindelwald



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Geschützte Kosten der 12 Massnahmen: 15 - 20 Mio CHF
Abbildung des Hiendertelti (by GoogleErde)


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