Grindelwald for excellence

Grindelwald for excellence


Willkommen auf der privaten und unabhängigen Plattform von Manfred Braun zur touristischen Entwicklung von Grindelwald und der Jungfrau Region.





Winterprognose 2014/15 Muotathaler Wetterschmöcker Martin Horat

November:   eher warm - besonders am 11.11., wenig Niederschlag,
                   dazwischen mal leichter Schneefall

Dezember:   die ersten 10 Tage kühl bis eisig. Wintereinbruch per Monatsmitte
                   weisse Weihnachten und Jahreswechsel

Januar:        bis Monatsmitte super Wintersportwetter, dann kurze Regenphase
                   gefolgt von starkem und anhaltendem Kälteeinbruch

Februar:       Weiterhin grimmig kalt, noch keine grossen Schneemengen,
                   ab 10. gibts wieder richtig Schnee, danach sonniges Winterwetter

März:           weiterhin winterlich bis Monatsmitte, danach spürbar wärmer,
                   leichter Regen, allgemein frühlingshaft

April:           Start mit Bise, danach bis am 20. typisches Aprilwetter

Allgemein:   Der Winter 2014/15 bietet bis Mitte März tolles Wintersportwetter,
                   aber der Winter könnte schlussendlich noch lange andauern

Quelle: SRF



gewusst ? Die teuerste Tageskarte in Zermatt kostet CHF 92.00, Saison CHF 2069.00
               Die teuerste Tageskarte    Jungfrauregion  CHF 63.00, Saison CHF  915.00


NEWS AUS GRINDELWALD

  • An der denkwürdigen Gemeindeversammlung vom 24.10.2014 haben die Stimmbürger von Grindelwald mit 71 % JA fürs Projekt V-Bahn gestimmt. Das ist ein klares Zeichen, dass eine überwiegende Mehrheit das Grossprojekt als Ganzes befürworten. Nach Grindelwald hat auch Lauterbrunnen JA zur V-Bahn gesagt. Bis zum ersten Spatenstich werden jedoch noch viele Monate vergehen. Ab jetzt geht es um Nachverhandlungen mit der Bergschaft Wärgistal um eine einvernehmliche Lösung anzustreben. Der Bericht des AGR Kanton Bern, das auch die hängigen Einsprachen behandelt, wird erst gegen April 2015 erwartet. 

Spricht man mit den Leuten überwiegt die Freude dass es mit der V-Bahn vorwärts geht. Trotzdem ist man der Meinung, dass das Verkehrsproblem der erhofften Touristenmassen noch überhaupt nicht gelöst ist. Es gilt jetzt aufzuzeigen, wie man von Anfang an sicherstellen will, dass das Tal nicht regelmässig an den Wochenenden einen Verkehrskollaps melden muss. 






  • Auf First gibt's wieder eine Halfpipe - die JB zieht momentan alle Register
  • Wintersaisonabo ab Saison 2014/2015 - erw. Geltungsbereich
    Neu dürfen Einheimische, Chalet- und FeWo-Besitzer das Abo auf den BEO-Strecken Bödeli und Lütschinentäler auch für Schul- und Berufsfahrten verwenden. Preise fürs Wintersaisonabo:
    normal Erw. Fr. 915.-, Einheimische Erw. Fr. 450.-, Kinder Fr. 270.-
    -- klick auf die Medienmitteilung der JB

  • Bei der ganzen Planung rund um die V-Bahn fehlt m.E. in Anbetracht des erhofften Zusatzvolumens an Gästen eine Optimierung der Kantonsstrasse von und nach Grindelwald. Mit dem Bau der Umfahrung Wilderswil soll je nach Finanzlage des Kantons ca. 2018 begonnen werden. Die BOB wird zurzeit ausgebaut (neuer Tunnel). Wenn später sogar der Viertelstunden-Taktplan eingeführt wird, kann man sich vorstellen mit welchen Wartezeiten der Strassenverkehr an den Bahnübergängen zu rechnen hat. Ich sähe dafür folgende Lösungsansätze:

    Die beiden Bahnübergänge in Zweilütschinen und die Einbindung in die Kantonsstrasse von/nach Wilderswil könnten gemäss Abbildung mit einer neuen Strasse (Tunnel und 2 Brücken) umfahren werden. Die Abzweigung ins Lauterbrunnental sollte aus Kostengründen unverändert bleiben, da hier der Verkehr kaum zunehmen wird.  


  • Burglauenen könnte mit einer neuen 160 m langen Unterführung massiv entlastet werden. Die Kantonsstrasse wäre vom BOB-Bahnübergang und von den längeren Wartezeiten der BOB-Station befreit. Die Sicherheit und die Wohnqualität vis-à-vis der BOB-Station würden stark aufgewertet. Diese Unterführung der Kantonsstrasse wäre im Gegensatz zu einem viel längeren Umfahrungstunnel geologisch und kostenmässig sicher viel eher realisierbar. Dafür müsste für die Burglauener die alte Strasse etwas ausgebaut werden, da sie wegen der Unterführung vermehrt befahren wird.

  • Diese Massnahmen gelten auch als Voraussetzung den durch die V-Bahn entstehenden Konkurrenzvorteil nicht wieder beim Verkehr zu verspielen. Fazit: Man kann das V-Projekt nicht durchziehen ohne die Kantonsstrasse ans massiv höhere Besuchervolumen anzupassen. Dass die Besucher ihr Fahrzeug in Interlaken stehen lassen und auf die BOB umsteigen sollen, tönt eigentlich noch gut. In der Realität ist es für die Autofahrer eher umständlich. Man weiss auch dass Orte die per Auto gut erreichbar sind, grundsätzlich immer die besseren Karten haben. Siehe Südtirol (Pampeago/Latemar, Moena).
  • Die Idee den Flugplatz direkt mit der Autobahnausfahrt zu verbinden und als Park-and-Ride mit einer extra Bahnstation zu bedienen sollte trotzdem eingehend geprüft werden. Anderseits steht dies in Konkurrenz zum neuen Parkhaus und den vorbereiteten zusätzlichen Parkplätzen in Grindelwald. Die Unterführung bei Burglauenen müsste eigentlich sofort angegangen werden.


V-Projekt: das ist mein Vorschlag im Mitwirkungsverfahren.
Hier der Link zum V-Projekt-Dokument "Erläuterungsbericht Version 6-1"

der 50-seitige Mitwirkungsbericht

RTEK: Erstaunliche Planungsdokumente RTEK Oberland Ost:   [Gesamtsicht]
Ich habe mir erlaubt die Karten etwas zu separieren und zu kommentieren:
Gebiet First     Gebiet Kleine Scheidegg (V-Bahn)     Gebiet Mürren 
Sehr positiv ist die Berücksichtigung neuer Sportarten wie MTB und die breite Unterstützung des Gleitschirmsports.


V-Projekt - Dossier in der BZ / Berner Oberländer

  • Manfred Braun zum V-Projekt im Interview mit Berner Oberländer

  • das neuste Bahnprojekt im Firstgebiet vor. Eine neue Sesselbahn beim Hotel Lauberhorn soll die Grindel-Talpiste mit der Bodmi verbinden. Angesichts laufender Einsprachen gibt es noch keinen Zeitraum für die Betriebsaufnahme.





INNOVATIONEN JUNGFRAU-REGION





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Als Gleitschirmpilot bin ich Mitglied im renommierten Club Jungfrau-Tächi, was mir sehr viele neue und wertvolle Kontakte zu einheimischen Piloten ermöglicht. Vielleicht liegt es am Gleitschirmfliegen selber, dass ich diese Kolleginnen und Kollegen als total weltoffene, herzliche und ehrliche Leute erleben darf. Das Vorurteil, diese Bergler seien verschroben und introvertiert, stimmt überhaupt nicht. Genauso wie die Unterländer prüfen auch sie beim ersten Kontakt, mit wem sie es zu tun haben. Wegen dem für viele Unterländer speziell tönenden Dialekt wirkt dies manchmal etwas ungewohnt.

Das wirtschafliche Überleben als Topdestination kann nicht nur durch die Präsenz der stolzen Bergwelt garantiert werden. Der überlegte Umgang mit den Ressourcen soll im Einklang mit den Ansprüchen aller Touristen und aller Einheimischen einhergehen. Dies tönt einfach, ist aber in der Realität ein äusserst schwieriger Prozess. So vielfältig die Ansprüche der Touristen sind, so vielfältig sind die Ideen, diesen und den Einheimischen gerecht zu werden. Nicht alles ist gut und und was gut sein soll, wird in endlosen Kompromissen laufend ausgehandelt.

Oft diskutiere ich mit anderen Einheimischen, in Grindelwald arbeitenden Unterländern, Chaletbesitzern, Mitglieder von Grindelwald-Tourismus, Gewerbetreibenden und Touristen, was am aktuellen Angebot toll und weniger toll ist. In der Folge hat sich ein ganzer Katalog an Bedürfnissen und Ideen ergeben. Viele Themen sind seit Jahren bekannt und werden laufend umgesetzt. Natürlich geht dieser Prozess vielen viel zu langsam, aber es geht nun doch vorwärts, schneller als auch schon wie man in meiner Reportage laufender Bergbahn-Projekte sieht.

Ich möchte diese Plattform nutzen, hier einen Katalog von Massnahmen und Thesen vorzustellen. Selbstverständlich freue ich mich auf viel Feedback und noch mehr auf weitere Ideen, die Grindelwald helfen, sich weiter in Richtung "excellence" zu bewegen. Bewusst beziehe ich dabei den gesamten Mikrokosmos Jungfrau mit ein.

9 Thesen zur touristischen Entwicklung von Grindelwald

Viele der hier aufgeführten Ideen werden hoffentlich in den nächsten Monaten, Jahren oder zum Beispiel bis 2030 realisiert. Manche Ideen werden nur ungläubiges Kopfschütteln generieren. Vielleicht führen diese Denkansätze zu weiteren, viel tolleren Ideen oder es finden sich hoffentlich viele Leserinnen und Leser, denen die eine oder andere Idee auch schon jahrelang im Kopf herumgeistert. Wenn man "nur" das Wochenende in den Bergen verbringt, hat man unter der Woche einen gewissen Abstand zu dieser grossartigen Bergwelt, was andere Betrachtungen zulässt. 

Ein Feedback, neue Ideen oder einfach wer sich dazu äussern möchte, sei herzlich dazu einladen. Nun sind Sie an der Reihe:

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Zugriffsstatistik:
Spitzentag 22.04.2013:            3'117 Besucher
Spitzenmonat Januar 2012:    22'859 Besucher






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